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Steuerfahnden lohnt sich nicht my Darling

Der Rubel rollt an Darling Eichel vorbei. Getreu dem Leitsatz "Arbeit muss sich wieder lohnen" agieren die Bundesländer bei der Steuerfahndung. Die hohen Kosten der Steuerfahnder müssen von den Ländern getragen werden und belasten somit die Länderhaushalte sehr stark. Der Löwenanteil der von den Steuerfahndern eingenommenen Steuern wandert dagegen zum Bund und in den Finanzausgleich. Da bleibt nicht einmal genügend Geld für die Deckung der Kosten übrig. Die logische Folge ist, dass die Länder kein Interesse an der Steuerfahndung haben. In Bayern gibt es einen weiteren Grundsatz: "Die Unternehmen sollen sich wohlfühlen". Ein verständlicher Wunsch, da neue Industrieansiedlungen für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum sorgen. Warum sollte man da Herrn Eichel einen Gefallen tun und das eigene Bundesland schädigen. Laut "ARD Plusminus" bringt jeder Steuerfahnder zehnmal so viel, wie er kostet. Der Bund wird um eine Neuregelung nicht herumkommen, falls er ernsthaft an einer effektiven Steuerfahndung interessiert ist.

Klaus D. Minhardt



Letzte Änderung:  12:50 11/08 2005

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